Unternehmen
Jubiläum: 15 Jahre ZBI
Wir werden 15!
Wir werden 15!
Jubiläum: 15 Jahre ZBI
Als das Zentrum für Beatmung und Intensivpflege (kurz ZBI) am 01.12.2006 an der Schnittstelle der drei Stadtbezirke Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Lichtenberg für intensivpflegebedürftige Menschen öffnete, starteten unsere beiden Gründer, Heike Dreier und Dr. Wolfgang Kalkhof, mit einem kleinen Team von 7 Gesundheits- und Krankenpfleger*innen. Wer hätte damals gedacht, zu welcher Größe und Bedeutung sich das Unternehmen noch entwickeln sollte.
Das leerstehende Gebäude im Storkower Bogen, ein Wohn- und Geschäftszentrum, wurde vorab aufwändig saniert. Dabei wurde nicht nur der komplette Innenausbau überarbeitet, sondern eine Etage mitsamt ihren Stützpfeilern um je 1,5m verbreitert.
Als erster Klient zog der Ehemann von Heike Dreier ein. Das machte dieses Projekt zu etwas ganz Persönlichem. „Es war die beste Entscheidung meines Lebens, mich selbständig zu machen, dass wir uns um Menschen kümmern, die aus den Kliniken entlassen werden und weiterhin eine sehr gute Versorgung benötigen.“ sagt uns Heike Dreier kürzlich im Interview. „Wir wollten ein Leuchtturm hinter den Kliniken sein.“ ergänzt Dr. Kalkhof. „Heute schauen wir mit dem Wissen in die Vergangenheit, dass wir das auch geschafft haben. Denn unser Credo war jederzeit: Qualität setzt sich immer durch!“
Kurz & Knapp
Lesedauer
ca. 5 Minuten
Veröffentlicht am
Diesen Beitrag teilen:
Langsamer Ausbau
Großer Bedarf an außerklinischer Intensivpflege
Wie sich zeigte, war der Bedarf an außerklinischer Intensivpflege riesig. In den Folgejahren 2007-2010 erweiterte das ZBI seine Kapazitäten schrittweise auf bis zu 69 Betten. Im Mittelpunkt stand dabei, ganz im Andenken an Bert Dreier, der intensivpflegebedürftige Mensch. Um ihn herum bildete das ZBI ein großes Team von Professionen und An- sowie Zugehörigen, die sich transdisziplinär auf Augenhöhe begegneten. Als im Nachbargebäude eine neue betreute Wohneinheit entstand, riefen die Kostenträger aus weiteren Bundesländern danach, vergleichbare Projekte auch in anderen Regionen zu verwirklichen.
In jahrelanger Arbeit hatte es das Gründerpaar mit seinem Team geschafft, das ZBI zu einem qualitativen Marktführer in ganz Deutschland zu etablieren. So entstanden in den letzten Jahren neben dem Zentrum in Hamburg, auch Einrichtungen in Marl und Gelsenkirchen sowie in Lünen und Düsseldorf, in Nordrhein-Westfalen.
Rasante Entwicklung des Gesundheitssystems
Die Tochterfirma, das ZBI-NRW, konnte schließlich Anfang 2020 erfolgreich veräußert werden. Dazu sagt Dr. Kalkhof: „Wir hatten und haben immer die höchsten Anforderungen an uns selbst und an unsere Mitarbeiter*innen. Die rasante Entwicklung in unserem Gesundheitssystem in den letzten Jahren, hat uns dazu bewogen die Expansion nicht auf Kosten unserer Qualität weiterzuführen. So haben wir uns entschlossen, die neuen Zentren in Nordrhein-Westfalen an einen Träger zu übergeben, der mit einem größeren Team und mehr Ressourcen den weiteren Werdegang des ZBI NRW besser begleiten kann. Das fiel uns nicht leicht, aber es war für uns der beste Weg.”
Großartige Unternehmenskultur
Was uns alle trägt, ist unsere großartige Unternehmenskultur. Diese, in der heutigen schnelllebigen Zeit, am Leben zu erhalten, war und ist nicht immer einfach. Wir haben aber viele langjährige Mitarbeiter*innen, die unserer Werte und unsere Leidenschaft an neue Kolleginnen und Kollegen und an die nächste Generation der Pflegekräfte weitertragen. Ein besonderes Kennzeichen ist dabei die Tatsache, dass sich viele Mitarbeiter*innen innerhalb des Unternehmens weiterentwickeln konnten und mittlerweile leitende Funktionen innehaben. Alle Mitarbeiter*innen des ZBI sind die Grundlage für den unternehmerischen und gesellschaftlichen Erfolg und machen das ZBI zu dem, was es heute ist.
Die nächste Generation
“Mittlerweile ist es ruhiger für uns geworden.”, sagen die Gründer abschließend. “Der Staffelstab geht an die neue Generation weiter.” Als Geschäftsführerinnen sind Judith Sittig und Annett Zimpel heute für die alltäglichen Entscheidungen verantwortlich. Zudem werden sie in Hamburg von Jan-Christoph Schultz als Standortleitung unterstützt.
Der Mensch im Mittelpunkt
Wir danken allen Wegbegleiter*innen der letzten 15 Jahre und blicken gespannt auf alle künftigen Herausforderungen, die es zu bestreiten gilt.
Eins wird sich auch in Zukunft nicht ändern: “Der Mensch ist und bleibt der Mittelpunkt unseres Handelns!”
Wissen rund um das ZBI
Unsere FAQ
Warum wurde das ZBI ursprünglich gegründet?
Wie hat sich das ZBI in den letzten 15 Jahren entwickelt?
Warum wurde die Tochterfirma ZBI-NRW 2020 veräußert?
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter*innen bei der Erfolgsgeschichte des ZBI?
Welche Herausforderungen sieht das ZBI für die Zukunft?
Kontaktieren Sie uns gerne bei
Fragen zu unserem Pflegeangebot
Sie suchen einen geeigneten Platz für einen Angehörigen oder möchten als Klinik zuweisen? Wir klären mit Ihnen Aufnahmevoraussetzungen, Kostenträger- und Verordnungsfragen und planen die Überleitung aus der Klinik inklusive Transport und Hilfsmittel. Angehörige erhalten feste Kontaktpersonen; Zuweiser kurze Reaktionszeiten und strukturierte Checklisten für die Übergabe. Schreiben Sie uns – wir melden uns zeitnah.